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03.07.2010 WFDF World Ultimate Club Championships in Prag, Tschechische Republik   Turnierdaten und Spielerliste Turnierwebseite
Wall City Masters belegte Platz 8 beim Ultimate
sehr geiles Turnier
von DJ Zeltplatz
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Sightseeing in Strahov
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Vorschau
Bericht von DJ Debil vom 23.02.2011

Open Finale San Francisco Revolver v. Seattle Sockeye:
Teil 1: http://www.youtube.com/watch?v=DJcFTQRn_i4
Teil 2: http://www.youtube.com/watch?v=ZlNvAf07Ayg
Teil 3: http://www.youtube.com/watch?v=x3ByIGnSTJo
Teil 4: http://www.youtube.com/watch?v=Z-c9onGLZiA
Teil 5: http://www.youtube.com/watch?v=TXVCX_m-Mzg
Teil 6: http://www.youtube.com/watch?v=738sjG39n3s

Highlights Seattle Sockeye mit tollen Aufnahmen von einer fliegenden Kamera ab 6.30:
http://www.youtube.com/watch?v=FgWaftzbNGg

Video-Zusammenfassung der Finals:
http://www.youtube.com/watch?v=5-BvXOiVjHo

Komplette Spiele unter
http://www.strizna.cz/sekce/frisbee-world-ultimate-club-championships-2010-210-0.aspx

Youtube-Videosammlung bei Worldnews:
http://wn.com/wucc2010

Videosammlung bei Ultivillage (nur gegen Bezahlung):
http://www.ultivillage.com/index.php/Table/WUCC-2010/

Bericht von DJ Debil vom 17.01.2011

WUCC book
Petr Kotesovec 17. Januar um 14:15 An die Mitglieder von WUCC 2010
More details here:
http://wucc2010.com/content/wucc-2010-book-available-now

Bericht von DJ Debil vom 25.10.2010

Bilder von Fredo Durand:
http://www.facebook.com/album.php?aid=454685&id=766550374

Bilder von Hanna Tordardottir:
http://www.facebook.com/album.php?aid=193361&id=503395994

Bilder von José Pires:
http://joez.smugmug.com/WUCC2010/

Bilder von Nicole Marie Bulos Barceló:
http://www.facebook.com/album.php?aid=56537&id=1635270017
http://www.facebook.com/album.php?aid=56562&id=1635270017
http://www.facebook.com/album.php?aid=56564&id=1635270017
http://www.facebook.com/album.php?aid=56565&id=1635270017

Bilder von Andrew Park:
http://www.facebook.com/album.php?aid=250424&id=534517785

Bilder von Toshi Known As Blümchen:
http://www.facebook.com/album.php?aid=6871&id=100001330835824

Bilder von Thomas Loretta Boettcher:
http://www.facebook.com/album.php?aid=463654&id=730390102

Bilder von Nicolas Guillermous:
http://www.facebook.com/album.php?aid=181133&id=717847012

Bilder von Arjan Tienkamp:
http://www.facebook.com/album.php?aid=190778&id=817902715

Bericht von DJ Debil vom 29.08.2010
Mailheader...+

Hello,

My WUCC2010 photos are online.
There's a 'Best Of' gallery and photos from over 60 games sorted by division/game.

http://joez.smugmug.com/WUCC2010/

Enjoy,
José

Bericht von DJ Debil vom 04.08.2010

Bericht und Video in der Bildzeitung von einem spektakulären Dive:
http://www.bild.de/BILD/sport/mehr-sport/2010/08/03/frisbee-wm/irrer-hechtsprung-im-video.html

Quelle: http://www.frisbeesportverband.de/news/index.php?nid=1168940052

30.07.2010, 20min.ch: „Flying Fleming: Unglaublicher Frisbeefang per Hechtsprung“, Darin: „Frisbee? Langweiliges Hin- und Herwerfen einer Plastikscheibe. Muss nicht sein: Der sensationelle Catch von Andrew Fleming an der Ultimate-Klub-WM zeigt, dass Frisbee durchaus spektakulär sein kann.“, mit dem schon 350.000 mal Video,
http://www.20min.ch/sport/weitere/story/Unglaublicher-Frisbee-Catch-per-Hechtsprung-31521392

Der sensationelle Catch von Andrew Fleming unter http://www.ultivillage.com/index.php/COTD-2008/WUCC-Fleming-Remix oder bei http://www.youtube.com/watch?v=M2A4X3iDsXc, weitere Clips von der WUCC bei Ultivillage unter http://wucc2010.com/disquito-videos und bei Blockstack TV unter http://www.blockstack.tv.

Bericht von DJ Blümchen vom 16.07.2010

da man nicht alle tage auf eine WM kommt und ich schon woanders berichten musste, kann ich teile direkt übernehmen und lasse euch auch daran teilhaben. wundert euch allerdings nicht, wenn da anmerkungen zu bestimmten "fachausdrücken" drin sind – diejenigen die das original bekommen haben, kenne ultimate nicht. ich habe aber versucht es zu entfernen so gut es ging.

jetzt gehts los:

ich bin am samstag nachmittag mit lars bei einer gluthitze und während deutschland argentinien abfertigte per zug nach prag gereist. was sich eine woche später bei der schulklasse etwas heftiger bemerkbar machte erwischte uns auch: die klimatisierung des zuges funktionierte nicht. das war eine ziemlich schweisstreibende angelegenheit.
einige aus dem team waren mit einem gruppenticket unterwegs und stiegen in dresden aus um das spiel zu schauen, aber lars und ich hatten extra so ein sparticket gekauft – lars das geld bekommst du bei der hochzeit –, sodass ich keine lust hatte mehr als das doppelte auszugeben nur wegen dem spiel. ich habe dann auch irgendwann im radio (handy) einen englischsprachigen sender gefunden, aber die nasen kommentierten lieber ein wimbledon spiel als fussball. dennoch bekam ich mit, wenn was passiert war.

als wir in prag ankamen war es auch erstmal furchtbar. die bahnhofskneipe in der die letzten minuten des spiels liefen schaltete um, weil wir keine kronen sondern nur euros hatten und daher nichts bestellen konnten. und der chef da wollte nicht, dass wir ohne etwas zu trinken das spiel sehen können. wegen 4 minuten, tststs.

der taxifahrer, der uns zu unseren unterkünften fuhr hat uns auch gleich mal mächtig übers ohr gehauen und cholerisch angefangen zu schreien und schimpfen, wenn man den sitz etwas verstellt hat, oder sich irgendwo festhalten wollte, weil er wie ein rennfahrer die serpentinen auf den berg hochgefahren ist. reminder an alle: prag, taxi = preis vorher absprechen.

die unterkünfte waren so ziemlich das schäbigste was ich je gesehen habe. ein studentenwohnheim das gefühlt nie fertiggestellt wurde und seitdem auch nichts mehr renoviert wurde. immerhin war es billig.

am ersten spieltag hatten wir leider gleich das erste spiel um 8:30 uhr, aber auf den feldern auf der anderen seite des flusses, wo man mit einem shuttlebus ca. 30min. hinfuhr. d.h. um 7:30 uhr auf dem feld stehen und warm machen. dafür musste man den bus um 6:40 uhr nehmen. 5:40 uhr aufstehen. leider war wegen der masse an spielern die schlange beim frühstück so lange, dass das alles ohne irgendwas zu essen passieren musste.

das erste spiel hatten wir gegen die 4 positionen besser gesetzten kanadier von figjam. die sind in den letzten jahren 2x zweiter und 1x dritter bei den kanadischen masters-meisterschaften geworden wenn ich das richtig in erinnerung habe. es war also zu erwarten, dass wir da eventuell nicht so gut aussehen werden.
es war auch schon ziemlich heiss um die zeit, so früh körperlich leistungsfähig zu sein ist auch nicht so einfach und die spiele dauerten 100min. plus eventuelles timecap – d.h. wenn innerhalb von 100min. keine mannschaft 17 punkte erreicht hat, wird der aktuelle punkt ausgespielt und dann kommen auf den höheren score 2 punkte drauf.
das spiel war ziemlich ausgeglichen und wir konnten gut mithalten und führten zur halbzeit mit einem punkt. nach der halbzeit erspielten wir uns einen 4 punkte vorsprung (13:9), der dann noch um einen punkt schrumpfte. nach 100min. ging es in den timecap und wir mussten bis 18 spielen. wir liessen uns das spiel nicht aus der hand nehmen und gewannen 18:15. das war gleich mal eine überraschung, die vom deutschen frisbee-verband verbreitet wurde, wie wir später mitbekamen.

im zweiten spiel des tages mussten wir gegen die red lights aus amsterdam spielen. ein team das schon in der konstellation seit jahren zusammenspielt und auch sehr "hart" spielt, aber eigentlich schlagbar ist wie wir dachten. härte zeigten sie eigentlich nicht, was auch nicht nötig war. vor allem spielten die viel mit langen hohen pässen, weil ihre receiver sehr groß sind. wir spielten so richtig schlecht und lagen 4:0, 7:1 und zur halbzeit 9:3 hinten. nach der halbzeit spielten wir schlecht weiter und bekamen eine 17:8 klatsche. aber mit einem sieg und einer niederlage hatten wir einen guten start ins turnier.

im ersten spiel am zweiten tag mussten wir gegen den amtierenden weltmeister und die an nummer 1 gesetzten japaner vigi spielen. war im grunde klar, dass das eine abreibung gibt. für uns bedeutete das: versuchen das zusammenspiel zu verbessern und nicht so schlecht auszusehen.
das spiel begann dann auch wie erwartet. wir kamen gar nicht zurecht und lagen schnell 4:0 hinten. dann 6:1. plötzlich schienen die japaner aber zu denken es geht alles ganz einfach und sie fingen an riskante pässe durch die mitte zu spielen – dort wo die räume am engsten sind – die wir abfangen konnten und dann 3 punkte infolge machten. beim stand von 6:4 war alles noch drin. den letzten punkt in der ersten hz machten aber die japaner zum 7:4, was man noch gut aufholen kann. unser start in die zweite hz war grandios: wir gingen 8:7 in führung. dann lagen wir wieder 10:9 hinten, aber jeder einzelne wollte und war voll konzentriert und wir konnten endgültig das spiel drehen. wir gingen 11:10 in führung, die japaner glichen aus und dann kam eine herzstillstand aktion von mir – ein riskanter overhead über den ich nicht lange nachgedacht hatte und der auch noch schlecht geworfen war – aber wir gingen wieder mit 12:11 in führung. obwohl sich alle freuten musste ich mir was anhören. da es gut gegangen war überwog aber die freude ;)
und dann machten wir den letzten punkt zum 13:11 sieg. den noch amtierenden weltmeister geschlagen! das war mal richtig genial und mit dem sieg waren wir plötzlich oben dabei, weil wir eine topmannschaft aus unserem pool besiegt hatten, was bei weiteren siegen gegen die schlechteren teams – die punktlieferanten – die möglichkeit eröffnete ins viertelfinale zu kommen. das bedeutete: wir dürfen uns keine ausrutscher erlauben.

bitterer beigeschmack war, dass das ganze spiel gegen die japaner sehr unentspannt von seiten der japaner verlief, weil die einen alten ami im team hatten, der ziemlich übel rumgefluchte und sogar andere spieler beschimpfte ("you shut up when i talk!" usw.). seine mitspieler hatten sich davon anstecken lassen und schrien uns teilweise auch an, wenn sie mit einem call nicht einverstanden waren. allerdings hatte das ganze teilweise schon eine gewisse komik, weil die japaner kaum bis gar nicht englisch sprechen und dann aber versuchten uns durch lautes schreien auf englisch zu beeindrucken ("this bad call, you do bad call? you one doing bad calls, hä?")
nach dem spiel kam es zum üblichen circle und der ami bei den japanern entschuldigte sich gleich als erstes "for being such an asshole!" – aber das macht es nicht besser, wenn man weiss, dass es beim nächsten spiel wieder ähnlich läuft.

um mal den stellenwert des sieges zu verdeutlichen sei hier erwähnt, dass die japaner teilweise sponsoren haben, die vermutlich viel bis alles für sie bezahlen und auch organisieren. die wohnten in prag in hotels und wurden jeden tag zu den spielen gefahren und wieder abgeholt. so im übrigen auch die ganzen amis und teilweise auch die kanadier.

im vierten spiel, dem zweiten am zweiten tag mussten wir gegen eastern greys aus australien ran. ich hatte total bock auf das spiel - was sich dann auch in meiner leistung widerspiegelte - doch leider wurde das spiel auch von krass unfairem verhalten seitens der australier begleitet. herausragend dabei war der "beste" spieler des turniers in unserer division. ein 2m aussie, der alles werfen kann und alles fängt. ein richtig guter spieler, aber auf dem spielfeld ein arschloch vor dem herrn. sowas habe ich in meinen ganzen jahren im frisbee noch nie erlebt. der hat wirklich trash talk betrieben auf dem spielfeld, wenn man "gecallt" hat, kam er und hat einem quasi direkt ins ohr geschrien usw. das war gegen jeglichen "spirit of the game". ein mitspieler hat es ihm auch gleichgetan – ich glaube falko war das opfer, der mehrmals ein "you´re a fuck!" über sich ergehen lassen musste – und der wurde dann sogar von den eigenen mitspielern aufgefordert sich sofort zu entschuldigen. daran kann man ungefähr ermessen wie furchtbar das war.

das spiel selbst war von userer seite nicht gut. wir haben wie bei den anderen spielen auch den anfang total verschlafen, einfache fehler gemacht und lagen gleich 3:0 hinten. dann 7:3 und zur hz 9:5. nach der hz ging es quasi so weiter, sodass wir am ende 17:11 verloren haben. für mich persönlich war es aber vermutlich beste spiel im turnier, allerdings kann ich das schwer selbst einschätzen. ich habe bei nur 11 punkten von uns 5 scorerpunkte geholt - 2 davon wurden wohl falsch notiert und landeten in der statistik von jemand anderem, was aber auch nur zahlenwerk ist. damit war ich an fast der hälfte aller guten aktionen beteiligt, was einigen auch aufgefallen ist und dafür gabs dann auch viel lob nach dem spiel. das ist zwar schön, aber das spiel ging dennoch deutlich verloren, sodass die enttäuschung etwas größer war, als die freude über ein gutes spiel.

das nächste spiel am nächsten tag war gegen ein team aus usa (surly), die von der gleichnamigen brauerei gesponsert werden. da gibts nicht viel zu sagen: wir hatten nicht den hauch einer chance. wie immer den anfang verschlafen 0:3, 1:8, zur hz 2:9 und am ende 4:17.
beim circle erzählte uns dann einer der spieler die story von der brauerei. die ging so, dass sie in minnesota, wo die spieler herkommen, kein gutes bier haben und da dachten sich zwei leute aus dem team: dann machen wir eben unser eigenes *gutes* bier. deshalb hatten sie einmal das sortiment in dosen dabei, das sie uns schenkten. er fing dann gleich an mit "beer with coffee flavor" – allein beim gedanken hätte ich kotzen können. dann hatten sie noch eins mit extra malz oder so, was wohl wie zuckerwasser schmeckte. wie einige bei den masters so sind wurden die dosen gleich geöffnet und probiert. ich habe gerne darauf verzichtet, den gutes bier und eine verbindung zu kaffee schliesst sich sicherlich aus.

dann stand das spiel gegen caobos aus venezuela an. die jungs sind wohl laut mund-zu-mund propaganda dafür berüchtigt nicht gut zu spielen, dafür aber körperlich sehr hart. die sind scheinbar immer am start bei der WM und in der vergangenheit wurden angeblich auch schon spiele abgebrochen, weil die gegner nicht mehr wollten. dieses mal hatten sie sich darauf konzentriert ausgiebig zu feiern und zu den spielen zu spät zu kommen. dafür sammelt man dann pro 5min. schon 1 punkt. ins spiel gegen die briten gingen sie mit einem 0:10 ohne gespielt zu haben.
da wir eine stunde vor dem spiel die jungs nicht entdecken konnten dachten wir die kommen wieder auf den letzten drücker oder eben zu spät. während die letzten minuten der spiele vor uns liefen zog sich plötzlich der himmel zu und es kam ein wolkenbruch runter, wie ich ihn in der wassermenge und dauer auch selten erlebt habe. wir flüchteten uns gleich in die umkleidekabinen und konnten im trockenen zuschauen, wie die frauen - die spiele vor uns auf dem gelände waren von der women division - total durchnässt wurden und dann nachdem der aktuelle punkt ausgespielt war, sofort fluchtartig auch in das gebäude stürmten mit ihren taschen. d.h. in 2 umkleidekabinen und dem gang waren 4 männerteams und 4 frauenteams. ein männerteam waren die jungs aus venezuela, die auch traditionell mit ihren trommeln angereist waren. und plötzlich ging es in der kabine nebenan los mit trommeln und spanischem gesang. das steigerte sich dann immer mehr und es wurde lauter und immer mehr leute haben angefangen zu klatschen und singen etc. der höhepunkt war dann quasi als plötzlich die tür zu den duschen aufging und durch unsere kabine und den gang ein polonaise marschierte zum trommeln der venezuelaner.
auf den spielfeldern stand mittlerweile zentimeter hoch das wasser und erstmal war nicht daran zu denken, dass wir da noch spielen können. als die trommeln verstummten und der regen aufgehört hatte gab es die ansage der offiziellen vor ort, dass die felder erstmal für 30min. gesperrt sind und in der zwischenzeit entschieden wird wie es an dem tag weitergeht.
das war der startschuss für das schwedische frauenteam das bei uns in der kabine war, deutsche lieder zu singen, weil sie ja wussten dass wir aus berlin sind. keine ahnung mehr was die alles auspackten, aber wir hatten alle unseren spass und es endete dann in einem singen von pippi langstrumpf. inzwischen machten sich schon wieder einige draußen warm aber es gab noch keine ansage, was die spiele betraf sodass die schwedinnen dann meinten, sie hätten lust jetzt speed-dating den in der kabine verbliebenen zu machen. das war wohl auch eine ganz lustige angelegenheit wie ich mir später habe sagen lassen – ich stand nämlich draußen und habe scheiben geworfen. verdammt! und auch wenn die schwedischen frauenteams den ruf haben unnahbar zu sein, waren die echt richtig gut drauf und eine veranstaltete noch einen ausdruckstanz in der kabine.
am ende wurden alle spiele gestrichen und unser spiel gegen die venezuelaner auf den nächsten tag verschoben.

gleicher ort andere zeit am nächsten tag. wir hatten so ein bisschen respekt vor den venezuelanern und ihrer nachgesagten härte und wollten uns nicht darauf einlassen. das führte dazu, dass die schnell den ersten punkt machten und wir aufholen mussten. wir produzierten dann turnover, aber bekamen die scheibe auch immer wieder. nach 10min. war der elan der venezuelaner aber schon vorbei und wir gingen dann in führung. holten uns mit 8:4 die erste hz und gewannen am ende mit 15:7. euer blümchen hat allein im letzten punkt 3x die defense geholt habe und einmal habe ich mich dabei in das größte schlammloch auf dem feld geworfen. allerdings eher unfreiwillig, weil ich nach einem luftkampf dort gelandet bin. ich hatte dann wohl auch das schmutzigste shirt von allen spielern bei der WM. so ungefähr zumindest. zumindest magges meinte, dass es sehr spektakulär aussehen würde, als er es sah.

ok, dann das letzte poolspiel gegen die briten "age against the machine" aus london (?). das mussten wir unbedingt gewinnen und dann war das viertelfinale sicher.
den anfang wieder verschlafen, kamen wir gar nicht mit ihrer zone zurecht und lagen 0:3 in rückstand. wir nahmen einen timeout und besprachen wie wir besser gegen die zonendeckung der briten spielen können. das hat auch gleich was gebracht und wir spielten obwohl total aufgeregt wegen des ziels viertelfinale erstaunlich ruhig weiter und gingen mit einer 7:6 führung in die hz. dabei spielten wir oft gefühlt 120 oder mehr dumb und swingpässe. vor allem lars ist ja der mega-geniale gegen-zone-spieler.
die briten glichen in der zweiten hz zum 8:8 aus, aber dann holten wir uns eine defense machten 2 punkte und gaben die führung nicht mehr her. das spiel war echt das intensivste bei der WM. es stand viel auf dem spiel, wir lagen hinten, mussten gegen eine ziemlich gute zone spielen und vor allem auch gegen ein zwei sehr starke spieler, die in der offense und defense immer erfolgreiche layouts machten. wir waren super happy und wollte schnell vom feld damit wir das halbfinale deutschland vs spanien gucken konnten. na ja, das ist eher der trostlose teil des tages auf den ich gerne verzichte.

am nächsten morgen war wieder um 8:30 das viertelfinale gegen troubled past, die alle ihre spiele im anderen pool gewonnen hatten und das scheinbar ohne probleme. so lief es auch gegen uns. wir lagen nach 17min. 6:0 hinten und verloren die erste hz 9:2 in nur einer halben stunde. zweite hz 13:2 und am ende 17:5 nach nur 70min. das war echt gar nix und wir hatten auch fehler in dem spiel, die uns davor und danach nicht passiert sind.

das bedeutete, dass wir um platz 5 bis 8 spielten. im ersten platzierungsspiel mussten wir bei ca. 35 grad gegen das zweite deutsche team wolpertinger aus münchen auf kunstrasen spielen. gegen die hatten wir schon auf der masters DM verloren. schon beim einlaufen fingen die füsse an zu glühen, weil der platz so heiss war.
ihr wisst schon wie der anfang des spiels war, oder? wir lagen gleich 3:0 hinten. kämpften uns aber ran und gingen in der ersten hz mit 6:5 in führung. ich persönlich hatte das gefühl, dass wir die schon im sack haben, weil zumindest meine defender nicht den eindruck machten, dass sie noch bock haben in der defense zu rennen. nach einer 8:7 führung verloren wir die erste hz mit 9:8. in der zweiten hz starteten die münchener mit der offense und machten den punkt zum 10:8. wir machten unseren punkt, holten uns eine defense und glichen zum 10:10 aus. ich dachte, das haben wir in dem turnier schon so oft geschafft, uns wieder ranzukämpfen, das klappt diesesmal auch. und ich hatte voll bock meinen gegenspieler einfach tot zu rennen bis der nichtmehr kann. dazu kam es aber leider nicht mehr. wir produzierten turnovers und lagen plötzlich 14:10 hinten und erholten uns davon nicht mehr. am ende 17:11 verloren. das war echt bitter, weil die schlagbar waren. das war die niederlage, die mich glaube ich am meisten geärgert hat.

im letzten spiel um platz 7 mussten wir dann nochmal gegen die holländer ran. wir hatten ja was wiedergutzumachen und diesmal gingen wir sogar in führung. zwischenzeitlich stand es 7:7 und wir verloren dennoch die erste hz mit 9:7. beim stand von 10:8 brachen wir dann ein und lagen schnell mit 14:8 hinten. dann konnten wir zwar nochmal mithalten, aber nicht aufholen und das spiel ging mit 17:13 verloren. geprägt war das spiel diesmal von ziemlichem anti-spirit eines holländers, der an der sideline irgendwelche sachen schrie und von außen calls auf dem spielfeld nicht akzeptieren wollte, obwohl das ganze dort sehr locker geklärt wurde. das war ziemlich scheisse. vor allem war es unnötig und auch irgendwie schwachsinnig. ich hatte z.b. meinen gegner ausgezählt, was aber contested wurde. ich war etwas skeptisch, aber andere wallen an der sideline meinten, es wäre am ende zu schnell gegangen, was dann für mich ok war. d.h. es ging einfach weiter, aber fing dann an mich zu beschimpfen mit "du bist ein unfairer spieler!". total banane. na ja, egal. damit war auf jeden fall die WM vorbei.

am ende platz 8 belegt und eine mega-geniale WM-woche gehabt. ich bin so richtig motiviert mehr zu machen und würde am liebsten bei der nächsten gelegenheit gleich wieder EM oder WM spielen. das niveau ist echt anders, als das was man sonst so hat und das erlebnis ist auch ganz anders. das ist wie wenn man einen schalter umstellt. vom ersten gespielten punkt an war jeder punkt, jede defense super wichtig und man merkte bei jedem, dass die freude und anspannung viel größer, viel intensiver ist. ich würde jedem wünschen einmal die gelegenheit zu bekommen mitzuspielen, weil das einfach toll toll toll ist.

an dieser stelle auch noch ein fettes lob an lars, unseren dj zeltplatz, der einer der besten spieler – vielleicht sogar der beste – war wie ich finde. extrem sicher im aufbau und quasi keine fehler gemacht. einfach eine geniale leistung. das ist eben das, was die scorer-statistik nicht zeigt. ich glaube, da ich ihn ja schon eine weile kenne, gesehen zu haben, dass er auch nicht das letzte risiko gehen wollte in bestimmten situationen, was eben genau dazu führte kaum oder nur wenige turnovers zu produzieren. ich kann mich tatsächlich nur an einen erinnern von ihm – in 10 spielen.

was mir so ein bisschen fehlte war die gegenseitige motivation unter den spielern. d.h. es gab zwar freude über eine defense und die punkte, aber vielleicht zu wenig aufbauendes nach fehlern. die wurden dann teilweise noch hervorgehoben, was nicht unbedingt dazu führt, dass man ruhiger in den nächsten punkt geht. angst vor fehlern aufzubauen führt meiner meinung nach nicht zu ruhigeren entscheidungen auf dem spielfeld, weil man eben keinen fehlern machen möchte, sondern vielmehr zu nervösem spiel und entscheidungen, die man sonst nicht treffen würde. das verunsichert einen eher. also mich zumindest, weil man darüber nachdenkt, ob man jetzt den oder den pass werfen kann/soll/darf wenn man auf dem feld ist. dinge die sonst eigentlich intuitiv ablaufen, wenn man die spielsituation "gelesen" hat.
aber die stimmung im team fand ich an sich super und es hat insgesamt extrem viel laune gemacht. ich will hier keine namen nennen mit wem ich besonders gern zusammengespielt habe von den masters wallen, aber auf jeden fall sind es doch einige, die ich extrem geile teamspieler nennen würde.
ich persönlich habe mich da einmal nicht besonders gut verhalten, weil ich in einem spiel die zweite hz quasi nicht spielen durfte, weil viel ausprobiert wurde und ich dann ziemlich sauer war und an der sideline schlechte stimmung gemacht habe, wegen der wenigen spielzeit. das war meine lektion, die ich lernen musste als jemand, der noch nie in einem 20er team gespielt hat. ich habs in dem moment so gewertet, dass meine gute leistung aus dem spiel davor und die ordentliche defense aus ersten hz nicht anerkannt werden, was natürlich quatsch ist. aber bei einem hoffnunglosen spielstand 25min. draußen stehen zu müssen und zuschauen zu müssen, wie das spiel hoch verloren geht ist nicht ganz einfach, weil man ja selbst immer denkt, man könnte vielleicht helfen. und weil man fit ist, will man ja auch spielen. war auf jeden fall mein aussetzer des turniers. als ich am ende noch zwei punkte spielen durfte war ich so sauer, dass ich gleich mal vor lauter übermotivation 2 scheiben zum gegner geworfen habe. ich wäre besser nicht mehr aufs feld gegangen, weil ich das auch noch mit dem "aus dem spiel sein" entschuldigt habe, was auch ziemlich doof war. und weil ich so sauer auf mich selbst war habe ich sogar direkt noch ralle angepflaumt der ganz easy und sachlich zu mir kam. bei meiner entschuldigungstour habe ich ralle vergessen glaube ich. an dieser stelle noch: sorry!

so, das wars mit dem WM-bericht. genial wars, was man hoffentlich rauslesen kann. die typische ebay nr.: jederzeit wieder gerne! und wer kann oder gefragt wird: sofort ja sagen und vielleicht auch auf die kohle scheissen, die der spass kostet. es ist es auf jeden fall wert.


als schmankerl dachte ich könnte noch einen link präsentieren mit dem krassesten layout, das ich je gesehen habe, aber leider gibt es kein video von dem spiel obwohl es wie andere auch online übertragen wurde.
ich erzähls mal so, obwohl das glaube ich nicht halb so spektakulär ist: im viertelfinale der teams seattle sockeye vs invictus aus kanada stand es 15:14 für seattle als ein aufbauspieler von seattle einen langen pass in die endzone spielte, der viel zu schnell war und viel zu früh wieder runterfiel. der spieler, für den der pass bestimmt war, rannte jedoch mega-schnell hinterher und dennoch war für alle zuschauer auf der tribüne klar, dass die scheibe nicht zu kriegen ist. und wie die amis dann eben so sind, sprang der spieler dennoch nach der scheibe – vielleicht einfach nur um zu zeigen, dass er ihn wirklich gerne hätte fangen wollen. er hob doch einiges außerhalb der zone ab und die scheibe war schon sehr tief und es sah so aus, als ob sie auch weit vor ihm ist. als er allerdings in der zone auf dem bauch landete hatte er tatsächlich die scheibe in der hand und sowohl auf dem feld, als auch auf der tribüne wurde so gejubelt wie glaube ich bei keiner anderen aktion im ganzen turnier. das war richtig krass.

insgesamt konnte man bei der WM ultimate auf extrem hohem niveau sehen. auch das spielsystem von bsp.weise seattle und das taktische verhalten war ziemlich beeindruckend. die körperliche fitness bei den open teams war auch schon ziemlich krass, aber anders könnten die ihre laufintensive taktik auch nicht spielen. allgemein sahen europäische teams nicht so gut aus. auch bei uns in der masters-division war es ein rein amerikanisches finale mit troubled past vs surely, das troubled dann letztlich nach einer aufholjagd gewann. d.h. wir haben im viertelfinale immerhin gegen den weltmeister verloren ;o)

wenn sich nochmal irgendwann die möglichkeit ergeben sollte bei einer WM oder EM mitzuspielen werde ich alles versuchen um dabei sein zu können, das ist schonmal sicher.

beste grüsse,
euer dj blümchen

Bericht von DJ Debil vom 16.07.2010

Nr. 47 Falko Müller alias TiB Falko:

Team: Wall City
WUCC 2010:
Games Passes Goals Tot. Pass avg. Goals avg. Point avg. Wins Win-%
10 4 4 8 0.40 0.40 0.80 4 40.0%

WUCC 2010 game events:
4.7.2010 Wall City - Figjam  18 - 15
74.00 11 - 9 Falko Müller Torsten Dittkuhn
4.7.2010 Red Lights - Wall City  17 - 8
74.00 14 - 7 Giang Tong Falko Müller
5.7.2010 Wall City - Vigi  13 - 11
65.50 5 - 7 Falko Müller Jochim Wegner
73.10 7 - 7 Haertel Ingo Falko Müller
95.30 10 - 10 Falko Müller Lars Wolter
5.7.2010 Wall City - Eastern Greys  11 - 17
64.12 6 - 9 Falko Müller Wengler Tobias
8.7.2010 Troubled Past - Wall City  17 - 5
55.20 13 - 3 Otto-Knapp Ralf Falko Müller
9.7.2010 Red Lights - Wall City  17 - 13
98.02 16 - 13 Haertel Ingo Falko Müller

Bericht von DJ Debil vom 16.07.2010

Nr. 14 Torsten Dittkuhn alias DJ Blümchen

Team: Wall City
WUCC 2010:
Games Passes Goals Tot. Pass avg. Goals avg. Point avg. Wins Win-%
10 9 8 17 0.90 0.80 1.70 4 40.0%

WUCC 2010 game events:
4.7.2010 Wall City - Figjam  18 - 15
33.00 5 - 4 Torsten Dittkuhn Thomas Zander
74.00 11 - 9 Falko Müller Torsten Dittkuhn
4.7.2010 Red Lights - Wall City  17 - 8
60.00 11 - 5 jannis ellenberger Torsten Dittkuhn
5.7.2010 Wall City - Vigi  13 - 11
50.15 4 - 6 Torsten Dittkuhn Wengler Tobias
69.17 6 - 7 Haertel Ingo Torsten Dittkuhn
103.40 12 - 11 Torsten Dittkuhn Wengler Tobias
5.7.2010 Wall City - Eastern Greys  11 - 17
21.50 2 - 4 Torsten Dittkuhn Haertel Ingo
48.20 5 - 8 Torsten Dittkuhn Otto-Knapp Ralf
81.26 8 - 12 Scott Bolden Torsten Dittkuhn
7.7.2010 Wall City - Caobos Ultimate Club  15 - 7
17.40 4 - 2 Torsten Dittkuhn Jan Moltzer
23.02 5 - 3 Torsten Dittkuhn Haertel Ingo
29.30 7 - 4 Haertel Ingo Torsten Dittkuhn
67.55 13 - 7 Fred Abrahams Torsten Dittkuhn
7.7.2010 Age Against the Machine - Wall City  10 - 12
44.40 6 - 6 Torsten Dittkuhn Haertel Ingo
8.7.2010 Wolpertinger - Wall City  17 - 11
27.38 5 - 6 uwe schmid Torsten Dittkuhn
9.7.2010 Red Lights - Wall City  17 - 13
7.38 0 - 2 Torsten Dittkuhn Haertel Ingo
33.07 5 - 6 Scott Bolden Torsten Dittkuhn

Bericht von DJ Debil vom 16.07.2010

Nr. 33 Lars Wolter alias DJ Zeltplatz

Team: Wall City
WUCC 2010:
Games Passes Goals Tot. Pass avg. Goals avg. Point avg. Wins Win-%
10 8 7 15 0.80 0.70 1.50 4 40.0%

WUCC 2010 game events:
4.7.2010 Wall City - Figjam  18 - 15
50.00 9 - 8 Wengler Tobias Lars Wolter
4.7.2010 Red Lights - Wall City  17 - 8
25.00 7 - 2 Lars Wolter jannis ellenberger
5.7.2010 Wall City - Vigi  13 - 11
80.23 8 - 7 Lars Wolter Jost Armbruster
95.30 10 - 10 Falko Müller Lars Wolter
5.7.2010 Wall City - Eastern Greys  11 - 17
39.40 4 - 7 Lars Wolter Otto-Knapp Ralf
95.10 10 - 15 Haertel Ingo Lars Wolter
6.7.2010 Surly - Wall City  17 - 4
10.26 3 - 1 Lars Wolter jannis ellenberger
7.7.2010 Wall City - Caobos Ultimate Club  15 - 7
5.19 1 - 1 Jochim Wegner Lars Wolter
57.53 11 - 6 Lars Wolter Jost Armbruster
7.7.2010 Age Against the Machine - Wall City  10 - 12
93.05 9 - 11 Toepfer Michael Lars Wolter
8.7.2010 Troubled Past - Wall City  17 - 5
62.25 14 - 4 jannis ellenberger Lars Wolter
8.7.2010 Wolpertinger - Wall City  17 - 11
34.07 6 - 7 Jan Moltzer Lars Wolter
81.17 14 - 11 Lars Wolter Scott Bolden
9.7.2010 Red Lights - Wall City  17 - 13
67.52 10 - 8 Lars Wolter Otto-Knapp Ralf
96.12 16 - 12 Lars Wolter Jochim Wegner

Bericht von DJ Debil vom 14.07.2010

Quelle: http://www.frisbeesportverband.de/news/index.php?nid=1168940037

„Woodchicas“ und „Wolpertinger“ mit Chance auf Platz fünf
Jörg Benner - 08.07.2010 19:26

Durchwachsene Bilanz der deutschen Teilnehmer an den WUCC 2010

Prag – Zur heißen Phase der Ultimate Club-Weltmeisterschaften (World Ultimate Club Championships, WUCC 2010) wurden den deutschen Open-Teams die Grenzen aufgezeigt. Bei den Damen haben es jedoch die Sauerlacher „Woodchicas“ (Foto) bis ins Viertelfinale geschafft, ebenso wie bei den Masters die Münchner „Wolpertinger“ und die Berliner „Wall City“.

In der Open Division gelang dem „Munich Ultimate Club“ (M.U.C.) im Power Pool P nur ein Sieg gegen die dänischen „Ragnarok“ 15:13, die ihrerseits die „Flying Angels Bern“ mit 17:15 auf Distanz halten konnten. An der Spitze mit „Revolver“ und „Sockeye“ zwei US-Teams. Ein ähnliches Bild im Power Pool R, die Mainzer „Feldrenner“ konnten zwar die finnischen „Karhukopla“ besiegen, wurden mit vier Niederlagen aber Gruppenletzte. Beide deutsche Teams kämpfen damit maximal um Platz 21.

In der Damen-Division machten die „Woodchicas“ aus Sauerlach wieder einmal die Ausnahme, als Gruppendritte in ihrem Power Pool M (mit drei Siegen und 2 Niederlagen) kamen sie ins Achtelfinale gegen das US-Team „Showdown“, das sie mit 17:10 deutlich schlagen konnten. Allerdings war danach im Viertelfinale gegen die japanischen „Uno“ Schluss. Nun geht es gegen die japanischen „Mud“ und maximal noch um einen fünften Platz. Die Berlinerinnen von „JinX“ dagegen landeten nach einem Sieg in ihrem Power Pool L (17:14 gegen „Leeds Leeds Leeds“) und vier Niederlagen auf dem letzten Gruppenplatz. Nach einem deutlichen Sieg gegen Kopenhagen und einer ebenso deutlichen Niederlage eggen die britischen „Iceni“ geht es für „JinX“ nun maximal noch um Platz 21.

In der Mixed-Division waren zwei der drei deutschen Teams im selben Power-Pool M gelandet. Die Stuttgarter „Sugar Mix“ siegten nicht nur im internen Duell gegen die Aachener „Frizzly Bears“ mit 17:10, mit insgesamt drei Siegen und zwei Niederlagen kamen sie sogar auf den zweiten Gruppenplatz. Die „Frizzly Bears“ mit dem umgekehrten Verhältnis wurden in ihrer Gruppe gute Vierte. Im Achtelfinale war für Stuttgart dann allerdings gegen die australischen „Castle Pie Wagon“ Schluss (13:17). Nach einer weiteren Niederlage gegen die kanadischen „Axis of C’ville“ (15:17). Auch Aachen verlor das Achtelfinale gegen das US-Team „Mental Floss Tycoon“ (13:17) und auch das nächste Spiel gegen die kanadischen „RIP“ (10:17). Für beide Teams geht es nun maximal um Platz 13. Die Heidelberger Heidees kamen in ihrem Placement Pool R leider zu keinem Erfolgserlebnis, besiegten dann aber die Luxemburger „Ultimate de Lux“ mit 17:9. Im letzten Spiel geht es um Platz 37.

Eine überaus erfreuliche Bilanz können die beiden deutschen Masters-Teams im Weltmeisterschafts-Turnier ziehen. Die Münchner „Wolpertinger“ wurden in ihrer Achtergruppe A Dritte (fünf Siege, zwei Niederlagen), die Berliner „Wall City“ in ihrer Gruppe B Vierte (vier Siege, drei Niederlagen). Nach Niederlagen im Viertelfinale (München gegen die australischen „Eastern Greys“ 10:17, Berlin gegen die US-amerikanischen „Troubled Past“ 5:17) trafen beide deutsche Masters-Teams aufeinander. Das Duell entscheiden die „Wolpertinger“ mit 17:11 gegen „Wall City“ klar für sich. München spielt nun gegen das US-Team „O.L.D. S.A.G.“ um Platz 5, Berlin gegen „Red Lights“ aus Amsterdam um Platz 7.

Alle Ergebnisse unter http://scores.wucc2010.com, die Finalspiele sind live zu verfolgen auf www.strizna.cz, beginnend mit den Masters am Freitagabend um 17:30 Uhr. Am Samstag laufen nacheinander das Mixed-Finale (ab 9:00 Uhr), das Damen-Finale (ab 11:30 Uhr) und das Open-Finale (ab 14:00 Uhr).

Bericht von DJ Debil vom 13.07.2010
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Hallo Frisbee-Enthusiasten,

wer es noch nicht mitbekommen hat, die neun deutschen Teams bei der WUCC
2010 in Prag haben sowohl sportlich, als auch in der Spirit-Bewertung
hervorragend abgeschnitten.

Gratulation an die "Frizzly Bears" Aachen, "Sugar Mix" Stuttgart und die
"Heidees" Heidelberg für einen Dreifachsieg in der Spiritwertung der
Mixed-Division als auch an die "Woodchicas" Sauerlach für den Spiritsieg in
der Damen-Division und nach Erreichen des Viertelfinals für einen
großartigen achten Platz! Die Berlinerinnen von "JinX" wurden 6. in der
Spiritwertung und im Turnierverlauf 23.

Auch die Ergebnisse der Masters sind ganz hervorragend: Platz 6 für die
Münchner "Wolpertinger" (Spirit-Rang 4) und Platz 8 für "Wall City" Berlin
(Spirit-Rang 11). Die beiden deutschen Open-Teams landeten sportlich im
oberen Mittelfeld (Platz 21 für den "Munich Ultimate Club", Platz 22 für die
"Feldrenner" Mainz), bei der Spiritwertung im unteren Mittelfeld (Ränge 32
und 29).

Ausführliche Nachberichte, auch mit Würdigung der besten deutschen
Scorer-Punkte-Sammler, unter
http://www.frisbeesportverband.de/news/index.php?nid=1168940040, sowie rein
zum sportlichen Abschneiden unter
http://www.frisbeesportverband.de/news/index.php?nid=1168940038.

Alle Finale sind noch abrufbar unter http://www.strizna.cz, alle Platzierungen
unter http://scores.wucc2010.com/.
Mit sportlichen Grüßen

Jörg

- -
Jörg Benner
Geschäftsführer
Deutscher Frisbeesport-Verband
0700-74474477
info /at/ frisbeesportverband.de
http://www.frisbeesportverband.de

Bericht von DJ Debil vom 13.07.2010

Quelle: http://www.frisbeesportverband.de/news/index.php?nid=1168940038

Ansehnliche Platzierungen deutscher Teams in Prag
Jörg Benner - 09.07.2010 19:45

Die WUCC 2010 gehen morgen mit den letzten drei Finalen zu Ende

Prag – Die deutschen Teams bei den Ultimate Club-Weltmeisterschaften (World Ultimate Club Championships, WUCC 2010) können erhobenen Hauptes nach Hause fahren. Die besten Platzierungen erreichten die beiden deutschen Masters-Teams, die „Wolpertinger“ aus München mit Platz 6 (13:17 gegen „O.L.D S.A.G.“, USA) und „Wall City“ Berlin mit Platz 8 (13:17 gegen „Red Lights“ Amsterdam). Mindestens ebenso hoch einzuschätzen ist der beachtliche 8. Platz der „Woodchicas“ in der Damen-Division.

Die Sauerlacherinnen sind damit das beste europäische Team und haben auch drei US-Teams sowie kanadische und japanische Konkurrentinnen hinter sich gelassen. Obwohl die letzten beiden Spiele gegen „Mud“ (Japan, 10:17) und gegen „Lotus“ (Kanada, 3:17) verloren wurden, haben die „Woodchicas“ ihre Konkurrenzfähigkeit auf höchstem Niveau bewiesen. Die Berlinerinnen von „JinX“ unterlagen in ihrem vorletzten Spiel denkbar knapp mit 14:15 gegen die französischen „Yaka“, besiegten anschließend im Spiel um Platz 23 die russischen „Cosmic Girls“ mit 16:13.

In der Mixed-Division haben die beiden starken deutschen Vertreter „Frizzly Bears“ Acachen und „Sugar Mix“ Stuttgart verpasst, bestes europäisches Team zu werden. Diesen Titel können sich die österreichischen Mixed-Meister „Upsadaisy“ aus Wien mit einem großartigen 8. Platz auf die Fahnen schreiben, nach ihrem 15:11-Sieg im Achtelfinale gegen die australischen „Kaboom“. Nachdem Aachen im direkten Duell noch gegen Stuttgart verloren hatte, gelang es den „Frizzly Bears“ doch noch, „Sugar Mix“ hinter sich zu lassen. Im vorletzten Spiel gelang ein 17:9-Sieg gegen die japanischen „Iku!“. Das Spiel um Platz 13 gegen „Jeremy Codhand“ (GB) wurde mit 13:17 verloren. In umgekehrter Reihenfolge begegenten die Stuttgarter den beiden Teams und landeten (nach 12:17 gegen „Jeremy Codhand“ und 16:13 gegen „Iku!“ auf dem 15. Platz. Die „Heidees“ aus Heidelberg fuhren am Ende des Turniers ihre ersten beiden Siege ein, 17:9 gegen „Ultimate de Lux“ aus Luxemburg und 17:10 gegen „G.H.D.“ aus Weißrussland und wurden 37.

Auch in der Open-Division landete mit „Viksjöfors IF Ultimate“ aus Schweden das beste europäische Team auf Platz 8. DFie beiden deutschen Vertreter „Feldrenner“ Mainz und der „Munich Ultimate Club“ trafen nach Siegen in ihren vorletzten Partien („Feldrenner“ 17:16 gegen „Freespeed“ Basel, „MUC“ 17:12 gegen die japanischen „Nomadic Tribe“) im Spiel um Platz 21 aufeinander. Das Prestigeduell konnten die Münchner mit 17:12 für sich entscheiden. An der Spitze spielen morgen die beiden US-Teams „Sockeye“ gegen „Revolver“ um Gold, die japanischen „Bunka Shutter Buzz Bullets“ errangen mit 19:17 Bronze gegen „Chain Lightning“ aus den USA.

Vor dem Open-Finale Samstag ab 14:00 Uhr beginnt um 11:30 Uhr das Damen-Finale zwischen „Fury“ (USA) und „Uno“ (Japan), auf den weiteren Plätzen „Riot“ (Bronze) und „Brute Squad (beide USA) sowie „Mud“ und „Huck“ (beide Japan). Den Anfang des morgigen Abschlusstags macht das Mixed-Finale ab 9:00 Uhr zwischen „Onyx“ (Kanada) und „The Chad Larson Experience“ (USA). Bronze ging ebenfalls an die USA, nach heißem Kampf der „Mental Toss Flycoons“ 17:16 gegen ihre Landsleute von „Quiet Coyote“. Auf den Plätzen 5 und 6 mit „Newcastle Pie Wagon“ und „Smurf“ zwei australische Teams. Im Finale zweier US-Mastersteams setzte sich „Troubled Past“ nach drei-Punkte-Rückstand zuletzt überraschend mit 13:11 gegen „Surely“ durch. Alle Fianle sind live zu verfolgen über http://www.strizna.cz, alle Platzierungen unter http://scores.wucc2010.com/.

Bericht von DJ Debil vom 13.07.2010

Quelle: http://www.frisbeesportverband.de/news/index.php?nid=1168940040

Deutsche Mixed-Teams mit Dreifachsieg bei Spirit-Wertung
Jörg Benner - 13.07.2010 16:22

Sportlich dominieren bei der WUCC 2010 die Teams aus den USA alle Divisionen

Prag/Köln – Die drei deutschen Mixed-Teams stehen nach Beendigung der Ultimate Club-Weltmeisterschaften in Prag (World Ultimate Club Championships, WUCC 2010) an der Spitze des Spirit-Rankings in ihrer Division. Demnach nehmen die Aachener „Frizzly Bears“ mit einem Durchschnittswert von 15,6 Punkten Rang 1 ein vor den Stuttgarter „Sugar Mix“ (15,4) und den Heidelberger „Heidees“ (14,8). Auch bei den Damen stehen die Sauerlacher „Woodchicas“ auf Rang eins der Spirit-Wertung (13,9), die Berlinerinnen von „JinX“ (12,7) auf dem ebenfalls sehr guten sechsten Rang.

Diese Wertung übertrifft noch das sportlich ansprechende Abschneiden der neun deutschen Teams in vier Divisionen mit drei Mannschaften unter den Top Ten (bei den Masters die Münchner „Wolpertinger“ auf Platz 6 und die Berliner „Wall City“ auf Platz 8 sowie bei den Damen die Sauerlacher „Woodchicas“ ebenfalls auf Platz 8). Die beiden deutschen Masters-Teams finden sich im Mittelfeld der Spirit-Wertung wieder: Die „Wolpertinger“ auf Rang vier (15,0) und „Wall City“ auf Rang 11 (13,3). Insgesamt wurden bei den Masters die höchsten Spirit-Noten vergeben, bis zu 16,2 Punkte für die japanischen „Big Bombers“. Lediglich bei den Open-Teams stehen die beiden deutschen Vertreter in der Spirit-Wertung „nur“ im unteren Mittelfeld, die „Feldrenner“ aus Mainz auf Platz 29 und der „Munich Ultimate Club“ auf Platz 32.

Bei den Führenden in Sachen "Punkte einleiten und sammeln" steht in der Mixed-Division ebenfalls ein Aachener ganz weit oben: Hans Tiro von den „Frizzly Bears“ belegt in der Mixed-Division mit 59 Assists und 5 gefangenen Punkten (total 64 Scorer-Punkten) den zweiten Platz. Kein anderer Mixed-Spieler hat annähernd so viele Assists gesammelt wie er; der insgesamt erstplatzierte Tim Lavis von „Newcastle Pie Wagon“ (total 66 Scorer-Punkte) steht in dieser Wertung mit 48 Assists auf Rang zwei. Bei den Masters hat Michi Larisch ebenfalls den zweiten Scorer-Rang erreicht (26 Assists, 19 Punkte), sein Zwillingsbruder Bernd den ebenfalls sehr guten sechsten Rang (22/16). Bei den Damen hat die Kapitänin der „Woodchicas“, Sara Wickström beachtliche 47 Scorer-Punkte gesammelt (34/13) und landete damit auf dem vierten Platz in ihrer Division.

Die absolute Spitze der Scorerwertung erreichte in der Open-Division jedoch Masahiro Matsuno von den drittplatzierten japanischen „Bunka Shutter Buzz Bullets“ mit total 81 Zählern (55/26) vor dem Italiener Matteo Ercoli von „Bischi“ mit 73 Zählern (40/33). Der Schweizer Lorenz Stauffer von den „Flying Angels Bern“ belegt mit 55 Zählern (37/18) hier den hervorragenden fünften Rang. Sportlich behielten in allen vier Divisionen US-Teams die Oberhand, selbstverständlich im Open-Duell der beiden US-Teams Revolver (San Francisco) gegen Sockeye (Seattle) 17:13 als auch im Masters-Duell zwischen „Troubled Past“ gegen „Surly“ 13:11, aber auch in der Mixed-Division „The Chad Larson Experience“ (USA) gegen „Onyx“ (CAN) 17:10 und – wenn auch nur knapp – bei den Damen „Fury“ (USA) gegen „Uno“ Japan, 16:15.

Zur Ansicht der Spiritwertungen der einzelnen Divisionen unter http://scores.wucc2010.com/ links eine Division auswählen und dann in der Statistik die rechte Dachzeile anklicken. Der Nachbericht zum Abschneiden der deutschen Teams: http://www.frisbeesportverband.de/news/index.php?nid=1168940038. Das Open-Finale der WUCC 2010 ist in gesamter Länge nach wie vor abrufbar unter http://www.strizna.cz

Bericht von DJ Debil vom 08.07.2010

Quelle: http://www.frisbeesportverband.de/news/index.php?nid=1168940036
Erste Weichen bei der WUCC 2010 sind gestellt
Jörg Benner - 06.07.2010 19:52

Deutsche Teams spielen weitgehend in der oberen Hälfte ihrer Divisionen mit

Prag – Bei den Ultimate-Clubweltmeisterschaften (World Ultimate Club Championships, WUCC 2010) trennt sich erstmals die Spreu vom Weizen. Nach dem zweiten Tag sind die Gruppen der Damen-, Mixed- und Open-Divisionen gesplittet worden. Die beiden top platzierten Teams spielen nun in so genannten „Power Pools“, die Gruppendritten und -vierten in so genannten „Placement Pools“. Lediglich die beiden Masters-Gruppen mit jeweils acht Teams sind weiterhin mit ihrem Round Robin-Modus (jeder gegen jeden) beschäftigt.

Die „Wall City“ Masters aus Berlin steckten heute gegen das in der Gruppe A führende US-Team „Surly“ eine erwartete 17:4 Niederlage ein, hat aber immer noch gute Chancen, in der oberen Hälfte der Gruppe zu landen. Überraschend stark zeigte sich das Münchner Team „Wolpertinger“, das sich mit bislang erst einer Niederlage bei vier Siegen auf dem zweiten Platz in Gruppe B eingerichtet hat. Heute gelang ein wichtiger 16:14-Sieg gegen „Helsinki Ultimate“.

In der Open Division fällt die Tagesbilanz zweigeteilt aus: Im Power Pool P unterlag der „Munich Ultimate Club“ (M.U.C.) den kanadischen „Phoenix“ mit 10:14, im Power Pool R besiegten die „Feldrenner“ Mainz das finnische Team „Karhukopla“ mit 16:13. Bei den Damen hatten es die Berliner „JinX“ im Power Pool L mit den beiden US-Teams „Showdown“ und „Brute Squad“ zu tun und unterlagen beide Male deutlich, allerdings konnten sie „Leeds Leeds Leeds Women“ mit 17:14 schlagen. Die Sauerlacher Damen der „Woodchicas“ haben zum Auftakt der Zwischengruppenphase eine ausgeglichene Bilanz: Eine Niederlage gegen die US-Damen von „Riot“ (10:17) steht ein Sieg gegen die finnischen „Atletico“ (17:7) gegenüber.

In der Mixed-Division sind die beiden stärkeren deutschen Vertreter in demselben Power Pool M gelandet und bekamen es heute gleich miteinander zu tun. Die Stuttgarter „Sugar Mix“ siegten ungefährdet mit 17:10 gegen die Aachener „Frizzly Bears“, nachdem sie früh mit 5:1 in Führung gegangen waren. Die „Frizzly Bears“ hatten zuvor bereits gegen die kanadischen „Chaos“ 9:16 verloren, „Sugar Mix“ gegen die australischen „Kaboom“ mit 9:17. Damit stehen bei den Stuttgartern aktuell 2 Siege und 1 Niederlage auf dem Konto, bei den Aachenen ein Sieg und zwei Niederlagen. Die Heidelberger „Heidees“ kamen in ihrem Placement Pool L heute erenut nicht zu ihrem ersten Sieg: Gegen die schweizerischen „Freespeed Coed“ unterlagen sie mit 8:10.

Wegen starken Regens wurden im Verlauf des heutigen Tages einige Spiele abgesagt, die nun morgen nachgeholt werden sollen. Die Top-Spiele am Abend fanden allerdings statt, wie jeden Tag mit einer kostenlosen Live-Übertragung im Internet auf der Seite www.strizna.cz. Alle Ergebnisse unter http://scores.wucc2010.com/.

Bericht von DJ Debil vom 08.07.2010

Quelle: http://www.frisbeesportverband.de/news/index.php?nid=1168940035

„JinX“ setzt sich im Dreiervergleich durch
Jörg Benner - 05.07.2010 19:58

Erfolgreiche deutsche Teilnehmer bei Tag 2 der Ultimate Club-WM

Prag – Der zweite Tag der Ultimate Club-Weltmeisterschaften (World Ultimate Club Championships, WUCC 2010) hat aus deutscher Sicht einige erfreuliche Resultate gebracht. Bei den Damen belegten sowohl die Sauerlacher „Woodchicas“ in Gruppe D hinter „Ironside“ (USA) als auch die Berliner „JinX“ in Gruppe G hinter „Showdown“ (USA) den zweiten Platz. Die Berlinerinnen kämpften im entscheidenden Spiel „Leeds Leeds Leeds“ (UK) mit 17:14 nieder. Dadurch setzten sie sich im Dreiervergleich mit einem Punkt Vorsprung ihnen gegenüber durch. „Copenhagen“ blieb trotz des Sieges über „JinX“ nur der letzte Gruppenplatz.

Auch bei den Open-Teams gelang es beiden deutschen Teilnehmern, sich als zweite ihrer Gruppe zu platzieren, ebenfalls hinter zwei US-Teams: Die „Feldrenner“ Mainz (Foto) hinter „Revolver“, „Munich Ultimate Club“ hinter „Ironside“. Beste Scorer ihres Pools wurden Philipp Haas für MUC mit 13 Assists und 2 Punkten sowie Tobu Hampel (1/9) und Alex Versackas (9/1) von den Feldrennern. Beste Scorererinnen bei den beiden Damen-Pools mit cdeutscher Beteiligung: von den „Woodchicas“ Sara Wickström (13/4) sowie von „JinX“ Karo Czajka (8/5, nach nur zwei ausgewerteten Spielen).

In der Mixed-Division erreichten die Aachener „Frizzly Bears“ mit nur einer Niederlage bei drei Siegen ebenso den zweiten Platz in ihrer Gruppe D, hinter „Chaos“ (CAN), wie die Stuttgarter „Sugarmix“ in ihrer Gruppe H, hinter den australischen „Kaboom“. Bemerkenswert, dass Achen gegen "2600 Mixed Columbia" einen 5-Punkte-Rückstand umdrehen konnte, auch dank zweier Callahan-Punkte durch hans Tiro und Hedi Wemhöner. Einer der Top-Scorer in Gruppe H ist Ferdinand Haas (13/5), in Gruppe D führt Hans Tiro (18/4) vor Dirk Behrmann (8/9). In der Mixed-Gruppe F kamen die nachgerückten Heidelberger „Heidees“ leider nicht über den fünften und letzten Gruppenplatz hinaus.

Bei den beiden Masters-Pools mit jeweils acht Gruppen zeichnen sich für die beiden deutschen Teams Plätze im vorderen Mittelfeld ab: „Wall City“ Berlin hat nach vier Spielen zwei Siege und zwei Niederlagen, die Münchner „Wolpertinger“ haben bereits drei Siege bei nur einer knappen Niederlage (13:15 gegen „O.L.D. S.A.G.“, USA) zu Buche stehen. Bester Scorer in der Masters-Gruppe B, nach 3 gewerteten Spielen ist Michi Larisch (8/12).

In den 12 Open-Pools stehen ungeschlagen an der Spitze ihrer Pools fünf US-Teams, zwei kanadische („Mephisto“ und „Invictus“) und zwei GB-Teams („Chevron Action Flash“ und „Clapham Ultimate“), die japanischen „Buzz Bullets“, die australischen „Colony“ und die schweizerischen „Flying Angels Bern“.

Eine außergewöhnliche Gelegenheit, täglich um 18:30 Uhr Live-Ultimate von der WUCC 2010 zu sehen, bietet die tschechische Seite http://www.strizna.cz, alle Ergebnisse unter http://scores.wucc2010.com/.

Bericht von DJ Debil vom 08.07.2010

Quelle: http://www.frisbeesportverband.de/news/index.php?nid=1168940034

„Wall City“ Masters schlagen zum Auftakt kanadische „Figjam“
Jörg Benner - 04.07.2010 19:10

Gruppenphase der World Ultimate Club Championships (WUCC 2010) hat begonnen - 5 von 9 deutschen Teams in Prag starten mit Siegen

Prag – Die größte Überraschung des ersten Spieltags der WUCC 2010 aus deutscher Sicht dürfte der Sieg der „Wall City“ Masters aus Berlin (Foto) gegen das kanadische Team „Figjam“ mit 18:15 sein. Auch im zweiten Masters-Pool mit acht Teams starteten die Münchner „Wolpertinger“ mit einem schönen 18:11-Erfolg gegen die französischen OUF. Überragender Scorer hierbei Michi Larisch mit 5 Pässen und 3 Punkten in der Endzone.

Ebenfalls in Summe positiv sieht der Auftakt der deutschen Mixed-Teams aus. Während die Heidelberger „Heidees“ in Gruppe F gegen die kanadischen „Onyx“ mit 4:17 nichts zu melden hatten, konnten jedoch sowohl die Aachener „Frizzly Bears“ ihr Auftaktspiel in Gruppe D gegen „Ahau Ik“ aus Italien mit 17:9 gewinnen als auch die Stuttgarter „Sugar Mix“ ihres in Gruppe H gegen die belgischen „XLR8RS“ mit 17:6. Top Scorer bei den Stuttgartern Ferdinand Haas mit 5 Pässen und bei den Aachenern Hans Tiro mit 6 Pässen sowie Manit Nguyen mit 2 Pässen und 4 Punkten.

Ein unterschiedlicher Auftakt für die beiden deutschen Damen-Teams im Wettbewerb: Die hoch gehandelten „Woodchicas“ aus Sauerlach besiegten in Gruppe D standesgemäß die italienischen „Tequila Boom Boom“ mit 15:10. Die Berlinerinnen von „JinX“ konnten dagegen bei ihrem Auftaktspiel in Gruppe G gegen die US-Girls von „Showdown“ nicht viel ausrichten und unterlagen mit 6:17. Leider sind hier keine Scorer-Ergebnisse hinterlegt.

Bei den Open-Teams hat der „Munich Ultimate Club“ (MUC) sein vermutlich schwerstes Spiel in Gruppe D bereits hinter sich. Gegen die US-Amerikaner von „Ironside“ konnten immerhin 6:17 Punkte erzielt werden. Entscheidend für den zweiten Poolplatz wird für die Münchner das Duell gegen die Franzosen von „Jack’Suns“ werden. Die „Feldrenner“ Mainz unterlagen in ihrem Auftaktspiel in Gruppe B ebenfalls gegen ein US-Team, „Revolver“, ebenfalls mit 6:17. Allerdings hatten sie bereits heute ein vorentscheidendes zweites Spiel gegen Fire of London“, das sie mit 15:13 gewinnen konnten.

Besonders interessant dürfte der Kampf um den Gruppensieg in Gruppe G zwischen den dänischen „Ragnarok“ und den britischen „Chevron Action Flash“ werden, die beide bereits zwei Siege verbucht haben. Die gleiche Situation in Gruppe I mit den Teams „Clapham Ultimte“ (GB) und „Viksjöfors IF Ultimate“ (SWE), in Gruppe K mit „Colony“ (AUS) und „Phoenix“ (CAN) sowie in Gruppe M mit „Karhukopla“ (SF) und „Flying Angels Bern“ (CH). Auch in Gruppe H mit „Invictus“ (Kanada), „Skogs Ultimate“ (Schweden), „UFO“ (Finnland) und „Ultimate Vibration“ (Frankreich) dürfte es noch spannend werden.

Alle Ergebnisse unter http://scores.wucc2010.com/, das Spiel des Tages ist live und kostenfrei jeweils um 18:30 Uhr im Internet zu verfolgen unter http://www.strizna.cz.

Bericht von DJ Debil vom 08.07.2010

Quelle: http://www.frisbeesportverband.de/news/index.php?nid=1168940027

Die Ultimate Club-WM steigt in der goldenen Stadt
Jörg Benner - 04.07.2010 13:31

Die Scheibenwelt wartet, dass Prag startet – Neun deutsche Teams in vier Divisionen dabei

Prag – Von ersten Juli-Sonntag an finden in Prag die alle vier Jahre ausgetragenen Clubweltmeisterschaften im Teamsport Ultimate statt (World Ultimate Club Championships). Mehr als 3.000 Teilnehmer aus 37 Ländern kämpfen in insgesamt 136 Teams um die Weltmeistertitel in vier Divisionen. Veranstalter ist der Weltflugscheibenverband (World Flying Disc Federation, WFDF).

Aus Deutschland treten folgende Mannschaften an, die sich zuvor durch die nationalen Meisterschafts-Ausscheidungen dafür qualifiziert haben (in Klammern die Setzplätze): Damen – „Woodchicas“ Sauerlach (14 on 32, Foto), „JinX“ Berlin (20); Mixed – „Sugarmix“ Stuttgart (9 von 40), „Frizzly Bears“ Aachen (12) und „Heidees“ Heidelberg (22); Open – „Feldrenner“ Mainz (24 von 48), „Munich Ultimate Club“ (26); sowie Masters – „Munich Masters“ (10 von 16) und „Wall City“ Berlin (13).

Die Spiele finden auf Feldern in Vrsovice und Strahov statt, der Zugang zu allen Feldern außer 1 bis 8 ist frei. Die Eröffnungszeremonie am Sonntag ab 17:45 Uhr und das abendliche „Spiel des Tages“ steigen jeweils auf Feld 24 in Vrsovice. Das erste Topspiel wird am Sonntag um 18:30 Uhr zwischen den Prager Damen „Hot Beaches“ und den Kanadierinnen von „Storm“ ausgetragen. Auf diesem Feld finden auch die Finale statt, das der Masters am Freitag 9. Juli ab 17:30 Uhr, diejenigen der Divisionen Mixed, Women and Open am Samstag, 10. Juli, ab 09:00 Uhr morgens.

Vertreter der deutschen Teams haben ihre Erwartungen an das Turnier in einer kleinen DFV-Umfrage mitgeteilt, die auf zwei Seiten abrufbar ist unter http://www.frisbeesportverband.de/newsletter/index.php?id=20070373 (3 Fragen an…, 1. Teil) und http://www.frisbeesportverband.de/newsletter/index.php?id=20070374 (3 Fragen an…, 2. Teil). Echtzeit-Benachrichtigungen über Twitter sind verfügbar unter http://twitter.com/search?q=wucc%20OR%20wucc2010, jeden Abend ist das Top-Spiel des Tages ab 18:30 Uhr live zu verfolgen unter http://www.strizna.cz. Alle weiteren Informationen wie Teilnehmer, Spielansetzungen, Ergebnisse und Hintergrundberichte auf der Turnierhomepage unter http://wucc2010.com/.

Bericht von DJ Debil vom 08.07.2010

Quelle: http://www.frisbeesportverband.de/newsletter/index.php?id=20070371

Interview mit Thomas Boensch, Organisator der „Disc Days Cologne“ am ersten Juni-Wochenende.
Jörg Benner - Ausgabe Juni 2010

DFV: Thomas "Boeni" Boensch, am kommenden Wochenende steigen die 4. Disc Days Cologne, wie sieht der Stand der Vorbereitungen aus?

Boeni: Kurz vor dem Turnier sind wir genau da, wo wir sein wollten und ich suche schon nach den Dingen, die wir vergessen haben. Als gestern eine erste Wettervorhersage kam, hat sich meine Vorfreude noch mal enorm
gesteigert. Wir erwarten Sonne.

DFV: Mit 20 Open- und 10- Damenteams habt Ihr das DDC zu einem der größeren Einladungsturniere in Deutschland entwickelt. Wie ist die nationale Besetzung?

Boeni: Wie auch die letzen Jahre bereits sehr stark. So haben bei den Herren die Top 3 der Zweiten und 7 Mannschaften der ersten Liga gemeldet. Bei den Damen können wir 4 der 7 besten Teams begrüßen.

DFV: Daneben dann auch einige Teams aus Europa und - hört, hört, erstmals aus Asien!? Stimmt das, dass tatsächlich ein Team aus der Mongolei kommen soll?

Boeni: Genau diese Frage stelle ich mir auch täglich. Mir ist der Weg von Linie zu Linie ja manchmal schon zu weit. Die Anzeichen verdichten sich aber, dass wir am Freitag ein hochmotiviertes mongolisches Team in Köln/Bonn aus dem Flieger steigen sehen.

DFV: Der zweifache Open-Titelverteidiger "Die 7 Schwaben" aus Stuttgart sind ebenso dabei wie die letztjährigen Zweitplatzierten "Ultimate Vibration" aus Frankreich, aber leider bei den Damen nicht die zweifachen Titelverteidiger "Woodchicas" aus Sauerlach. Gibt es für Dich Favoriten in beiden Divisionen?

Boeni: Damit hast du zwei Favouriten bei den Herren sicherlich schon genannt. Bei der starken Besetzung traue ich aber auch einigen anderen Teams den Turniersieg zu. Hier sind sicherlich die jungen Teams aus Schwaben zu nennen, aber auch mit Hamburg und Mainz ist immer zu rechnen. Bei den Damen ist es Schade beide Finalisten des Vorjahres nicht dabei zu haben ein Finale Missconnection GoHo Girls erscheint da sehr wahrscheinlich, eine Überraschung würde mich aber auch hier besonders freuen.

DFV: Traditionell bietet Ihr ja eine zweite Frisbeesportart an, welche wird das in diesem Jahr sein und wie läuft das ab?

Boeni: Nun dieses Jahr ist es accuracy. 30 Wurf aus verschiedenen Entfernungen auf ein für meinen Geschmack viel zu kleines Tor. Samstag haben die Spieler Möglichkeit das ganze zu üben und sich für das Finale am Sonntag zu qualifizieren.

DFV: Wie sieht das Rahmenprogramm aus, gibt es am Samstag abend auch wieder die legendäre lange Tafel?

Boeni: Ja natürlich, den Aufwand gönnen wir uns wieder. Die tolle Atmosphäre eines gemeinsamen Abendessens und der fließende Übergang in die Party mit Lifeband entschädigen aber für den Mehraufwand.

DFV:Die Kölner Mannschaften Damen und Open befinden sich derzeit ja etwas im Umbruch. Was glaubst werden die eigenen Teams reißen können?

Boeni: Nun ich hoffe, dass alle Teams zueinander finden und jeder Spieler sich individuell steigern kann. Für alle Teams ist unser Turnier ein wichtiger Schritt in Richtung DM. Das Ergebnis ist da, glaube ich, eher zweitrangig, wenngleich mich eine Finalbeteiligung schon sehr freuen würde.

DFV: Wie sieht es in Köln mit Nachwuchstraining aus? Woher kommen die zahlreichen neuen Spieler sonst?

Boeni: Das ist ein Zusammenspiel aus Jugendtraining, dem ASTA-Training und einer Hobbygruppe, die regelmäßig auf dem Campus spielt. Leider gelingt es uns noch nicht immer gut genug die Nachwuchsspieler in die Vereinsstrukturen einzubinden. Von der Anzahl der Spieler sollten wir uns eigentlich längst Gedanken um eine dritte Mannschaft machen. Besonders erfreulich ist, dass bei den DOMinas sich ein eigenes Damentraining etabliert hat.

DFV: Was bereitet Dir kurz vor dem Turnier mehr Kopfzerbrechen: Wie nun das Wetter wirklich wird, ob die Mongolen wirklich kommen oder ob genügend Helfer am Start sind?

Boeni: Wie jedes Jahr natürlich die Anzahl der Helfer, auch wenn meine Befürchtungen noch nie berechtigt waren. Auch dieses Jahr werden mindestens 30 Frühsportler alles dafür tun ein guter Gastgeber zu sein.

DFV: Die Deutsche Meisterschaft müsst Ihr in diesem Jahr nun nicht organisieren. Du hattest im vergangenen Jahr aber davon gesprochen, mal ein Beachturnier veranstalten zu wollen. Gibt es dafür eine realistische Chance vielleicht noch in diesem Jahr?

Boeni: Eins nach dem anderen. Eine Chance gibt es natürlich. Ob es realistisch ist, dass wir noch dieses Jahr am Strand des Escher Sees spielen, kann ich diese Woche noch nicht sagen. Vieleicht machen wir zumindest ein kleinen Test mit einigen wenigen Teams um die Örtlichkeiten besser kennenzulernen. Gibt es eigentlich eine Deutsche Beachmeisterschaft? (Nein, bis jetzt nicht, Anm.d.Red.) Sonst können wir das ja mal in den nächsten Jahren angehen. Ich sage bewusst in den nächsten Jahren. 2011 werden wir erst einmal beim DDC die karnevalistische 11 feiern, Ehrensache. Hier gibt es schon einige gute Ideen die zu mehr Arbeit aber auch viel mehr Spaß führen werden.

Bericht von DJ Debil vom 08.07.2010

Quelle: http://www.frisbeesportverband.de/newsletter/index.php?id=20070373

3 Fragen an... deutsche Ultimate-Teams bei der Club-WM in Prag
Jörg Benner - Ausgabe Juli 2010

Erster Teil der Umfrage unter den deutschen Teilnehmern an der Club-WM in Prag (03.-10. Juli 2010, s. www.wucc2010.com). Die Antworten stammen von: Damen Division, „Woodchicas“ Sauerlach (Foto), Birgit Immen, „JinX“ Berlin, Kathrin Müller, - Mixed Division, „Sugarmix“ Stuttgart, Anatol Dündar, „Frizzly Bears“ Aachen, Dirk Behrmann, "Heidees" Heidelberg, Moritz Rosenfeld - Open Division, „Feldrenner“ Mainz, Bernhard Otto – Masters Division, München, Stefan Rekitt, Berlin, Falko Müller. Außerdem in Prag dabei ist in der Open Division der „Munich Ultimate Club“.


DFV: Die Club-WM steht kurz bevor. Welche Aussichten habt Ihr mit Euerm Team?

Woodchicas: Gute! Wir haben eine tolle Vorbereitung hinter uns in der wir uns ordentlich zusammengerauft haben und ich bin sicher das wir viele spannende Spiele haben werden und bereit sind, für jeden Punkt zu kämpfen. das Ergebnis? Wir werden sehen.

JinX: Wenn es gut läuft, bestätigen wir unser Seeding (20.) und steuern die Top 15 an.

Sugarmix: Bestes Europäisches Mixed-Team zu werden

Frizzly Bears: Die Club-WM ist für alle im Team der Höhepunkt des Jahres und eines der wichtigsten Ereignisse der Frisbeekarriere. Die Frizzlybears nehmen zum zweiten mal seit 1997 in Vancouver an einer Club-WM teil.

Heidees: Wir sind als viert bestes Mixed Team der letzten deutschen Meisterschaft nachgerückt. Wir sind auf Platz 22 gesetzt und hoffen in den Top 25 zu bleiben.

Feldrenner: Das gesamte Team ist heiß auf die WM. Wir freuen uns auf übermächtige Amis, den ein oder anderen "Exoten" und viele enge Spiele gegen Teams auf Augenhöhe, von denen wir hoffentlich einige für uns entscheiden können.

München Masters: In Europa werden wir gut mithalten können. Darüber hinaus ist es schwierig. Die Japaner waren in Vancouver sehr stark. Die UPA-Teams habe ich schon auf Videos gesehen. Die sind auch nicht schlecht. Ich denke, dass es insgesamt in Prag für die deutschen Mannschaften schwer wird, mit den Teams aus Übersee mitzuhalten.

Berlin Masters: Wir schätzen die Teams aus Übersee – wenig überraschend – sehr stark ein. Aber im Vergleich zur Masters-DM in München werden auch bei uns noch ein paar mehr ehemalige Wall-City-Spieler hinzukommen, die den Weg nach München nicht geschafft haben. Wir sind guter Dinge und werden in jedem Spiel alles geben – und dann erst am Ende gucken, was dabei herauskommt.


DFV: Was lief zur Vorbereitung, bei welchem Leistungsstand seht Ihr Euer Team?

Woodchicas: Wir haben den ganzen Winter bei üblen Minusgraden draußen trainiert was echt zusammenschweißt ;) Dann standen ab dem "offiziellen" Outdoorsaisonbeginn ein Traininslager und drei Vorbereitungsturniere auf dem Programm, und viel, viel Extratrainingsangebote neben unserem Standarttraining. Dabei haben wir ich genauso an Fitness und Taktik gearbeitet wie an daran, einfach gemeinsam an so ein Ziel ranzugehen. Klar, mehr ginge immer - aber ich glaube wir sind bereit und freuen uns das es jetzt endlich bald losgeht!

JinX: Neben dem fokussierten Clubtraining einige Trainingslager, ein Kräftemessen mit Woodchicas und HotBeaches und Amsterdam als großes Turnier. Der Leistungsstand ist im Rahmen der Möglichkeiten gut.

Sugarmix: Bisher 3 Trainingslager und 2 internationale Vorbereitungsturniere. Der Leistungsstand ist noch nicht 100%, aber es sind ja auch noch etwas Zeit *bibber bibber*

Frizzly Bears: Zur Vorbereitung hat das Mixed-Team schon im Winter regelmäßig zusammen trainiert, in der Sommersaison ist ein Termin in der Woche für Mixed-Training reserviert. Es wurden Vorbereitungsturniere in Gent (Platz 1) und Amsterdam (Platz 4) gespielt, zudem 2 Trainingswochenenden in Aachen. Das Team hat sich gegenüber 2009 vor Allem in der Breite verbessert, wodurch wir mehr taktische Möglichkeiten haben und Ausfälle besser verkraften können.

Heidees: Durch das kurzfristige Nachrücken und die schon zuvor schon komplett verplante Saison hatten wir nicht viel Vorbereitungsmöglichkeiten. Daher konnten wir leider nur zwei Turniere spielen und hatten zwei Trainingstage.

Feldrenner: Die Vorbereitung verlief sehr erfolgreich. Nach der Absage einiger alter Hasen und dem Einbau von ein paar neuen Gesichtern haben wir uns jetzt gefunden und haben auch schon das ein oder andere "große" Team geärgert. Besonders erfreulich ist, dass wir innerhalb der Vorbereitung zu einem echten Team zusammengewachsen sind.

München Masters: Die Vorbereitung lief gemischt. Masters-Spieler haben weniger Zeit zum Trainieren. Der Lebensmittelpunkt hat sich vom Frisbee meist entfernt. Wir haben in den letzen Wochen jedoch noch ordentlich trainiert und Spiele gegen das Open Team aus München (MUC) und ein "elite men's team" aus Australien (Colony) gemacht. Die Spiele liefen ganz gut für uns.

Berlin Masters: Dadurch dass einige von uns leider nicht mehr in Berlin leben, können wir nicht so häufig zusammen trainieren. Es gab aber bereits ein weiteres Trainingswochenende in der Hauptstadt, und am Wochenende vor Prag kamen wir auch noch einmal zusammen. Die Masters, die in Berlin leben (noch immer der Großteil) trainiert bei den Open Trainings der „jungen“ Berliner mit.


DFV: Was sind die ausgegebenen Ziele, neben "Raus gehen, spielen und Spaß haben"?

Woodchicas: Nein, das wäre zu wenig. Wir wollen das, was wir trainiert haben, umsetzen, gut spielen, zeigen was wir können. Wenn das nicht reicht - OK, damit können wir glaub ich leben, aber wir wollen schon so gut spielen das wir den anderen das Leben schwer machen ;)

JinX: Vor allem, die vielen talentierten und ambitionierten neuen Spielerinnen noch mehr in unser Team einzufügen. Außerdem ist es gut, dass sie so den internationalen Standard im Damen-Ultimate kennenlernen und neue Herausforderungen bekommen. Das wird auch das Damen-Ultimate in Deutschland insgesamt voran bringen.

Sugarmix: Ein gutes Bild als harmonisches Team abgeben und den guten Deutschen Spirit zeigen!

Frizzly Bears: Da wir die Stärke vieler Teams nicht kennen, können wir schwer eine bestimmte Platzierung als Ziel ausgeben. Ein realistisches Endergebnis könnte für uns Platz 10 bis 20 sein

Heidees: Wir freuen uns darauf Erfahrungen zu sammeln, zu erleben wie in anderen Ländern Ultimate gespielt wird und einen guten Eindruck vom deutschen Ultimate zu hinterlassen.

Feldrenner: Wir wollen in der oberen Häfte landen. Es wäre ein großer Erfolg, wenn wir zu den besten 8 europäischen Team gehören würden. Und nätürlich wollen wir das beste deutsche Team sein.

München Masters: Wir wollen unsere Spiele gewinnen und "in Europa" vorne landen.

Berlin Masters: Wir sind mit niedrigen Erwartungen in die Saison gestartet und wollten tatsächlich v.a. die Gelegenheit wahrnehmen, mal wieder die mittlerweile in ganz Deutschland verstreuten ex-Wall City Spieler zu treffen und alte Zeiten aufleben zu lassen. Auf der Masters-DM hat sich dann aber doch gezeigt, dass die Mannschaft durchweg aus ehrgeizigen Spielern besteht und auf einem guten Niveau Frisbee spielen kann. Für welches Ranking das reicht, ist schwer zu sagen, da wir wenig über unsere Konkurrenten wissen. Sicher ist, dass es keine Mannschaft gegen uns einfach haben wird.

Bericht von DJ Zeltplatz vom 06.07.2010

Scores und Statistiken lassen sich live verfolgen unter http://scores.wucc2010.com/ verfolgen.
Für die Berliner Masters ist noch alles drin, morgen eigentlich nur ein Spiel, jetzt wohl zwei weil das eine heutige wegen starkem Regen gecanceled wurde.
Die Aussichten sind gut, alle Spieler sind heiß!

Das drumherum ist super (tschechisches Bier ist immer noch billig) viele lustige Leute, geiles Wetter...naja nicht immer aber oft... und sehr viel Spaß.

Natürlich sind auch hier in ein paar Teams DJs vertreten, aber da gibt es noch einiges zu tun. Also fleissig ins Ausland fahren mit trainieren und bei der WM spielen!

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